Spreadshirt

Wie bereits mehrfach erwähnt, werde ich euch heute eine weitere Plattform zum T-Shirts selbst gestalten vorstellen – Spreadshirt.

Bevor ich selbst angefangen habe, mich detailliert mit dieser Website auseinander zu setzten, habe ich mich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis umgehört, ob jemand diese Seite nutzt. Glücklicherweise hat sich jemand gefunden, Herr J. Knapp (25 Jahre), der sogar seinen eigenen Shop bei Spreadshirt führt, d.h. seine eigenen T-Shirt-Entwürfe über diese Seite für sein Football-Team (Northern United) verkauft. Ich habe diesem jungen Herrn einen Fragenkatalog mit 20 Fragen zu den Kategorien „Allgemeines“, „Shop“, „Kommunikation“ und „Fazit“ geschickt und am 08.01.2014 seine Antworten per E-Mail erhalten. Ich werde passende Auszüge dieses Fragebogens den einzelnen Kategorien zuordnen, sodass auch seine Angaben in mein Fazit bezüglich der einzelnen Kategorien und besonders den Erfolgsfaktoren von Spreadshirt mit einfließen werden.

Allgemeines

Spreadshirt, ein deutsches Unternehmen, welches 2002 in Leipzig als Zwei-Mann-Unternehmen gegründet wurde (Hettler, 2010), ist der vorher betrachteten Plattform Threadless gar nicht so unähnlich. Sie bedrucken ebenfalls Textilien (hauptsächlich T-Shirts) in verschiedenen Farben und Formen – für Privatleute, Vereine und Firmen. Derzeit kann man laut Spreadshirt (2014) sein Design schon auf über 140 Produkten verwirklichen.
Mittlerweile ist das Unternehmen nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa und auch in Nordamerika aktiv (Spreadshirt, 2014).

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T.K.: Ist es für dich wichtig, dass es sich bei Spreadshirt um ein deutsches Unternehmen handelt?

J.K.: „Weniger, mir sagt eher das „junge“ Image, der Plattform zu. Zudem muss ich gestehen, ist mein Englisch eher zweitklassiger Art, so dass ich in der Hinsicht doch sehr froh bin, dass alles in Deutsch formuliert ist. Gerade was die Service Kommunikation via E-Mail angeht.“

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Konzept

Hier ist das Konzept wirklich sehr einfach. Der User kann sein gewünschtes Design direkt auf Spreadshirt.de designen. Dort gibt es ein Produktkatalog mit allen verwendbaren Farben. Man kann dort auch sein eigenes Bild hochladen oder einfach ein vorgefertigtes Motiv wählen und es für den eigenen Gebrauch abändern. Außerdem kann man noch einen Schriftzug addieren. Die meisten dieser Elemente kann man auch noch drehen, spiegel, skalieren und und und.
Es wird direkt angezeigt, wie teuer die einzelnen „Bauteile“ sind und der Gesamtpreis ist auch immer ersichtlich. Wenn man mit seinem Produkt zufrieden ist, kann man dieses direkt in den Warenkorb legen.

Hier ein Beispiel von einem von mir kreierten Beutel:
Beutel CC(Quelle: http://www.spreadshirt.de/t-shirt-selbst-gestalten-C59. Zugriff am 10.01.2014. Eigener Designentwurf)

Wenn man mit seinen eigenen Designentwürfen auch Geld verdienen will, dann kann man bei Spreadshirt einzelne Motive verkaufen oder sogar einen eigenen Shop eröffnen. Hierfür ist zwar eine Registrierung notwendig, aber die Produktgestaltung läuft genauso ab, wie oben beschrieben. Anschließend hat man dann allerdings noch die Möglichkeit eine Provision festzulegen, welche dem Nutzer nach jedem verkauften Produkt gut geschrieben wird. Die Höchstgrenze liegt bei 15 EUR, doch die erfolgreichsten Designer verlangen laut Spreadshirt (o.J.) ca. 3 EUR pro Design.
Wenn man ein eigenes Design veröffentlicht hat, dann kann das auch von anderen Usern benutzt werden um wieder neue Produkte zu gestalten. Dabei verdienen dann aber beide an dem Verkauf.
Um die Zahlung und die Produktion bis hin zur Nachbetreuung der Kunden kümmert sich aber immer Spreadshirt selbst (Spreadshirt, o.J.).

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T.K.: Welche Rolle spielt für dich der eigene Shop bei Spreadshirt?

J.K.: „Es ist schon ganz cool für seine Mannschaft individuelle Shirts gestalten zu können. Wie in allen Vereinen brauch man auch für diese Position nur jemand der sich darum kümmert. Und Spreadshirt macht es um einiges unkomplizierter als bei jedem Training zu fragen, ob wer was bestellen will und dann dem Geld hinterher zu rennen. Gerade für uns als Spielgemeinschaft, in welcher die Spieler in ganz Niedersachsen verteilt sind ist es praktisch, sich einfach eben online DAS Shirt seiner Wahl zu bestellen und eben zu sich liefern zu lassen.“

T.K.: Wie lange führst du schon diesen Shop und wofür nutzt du ihn?

J.K.: „In etwa zwei, drei Jahre, müssten es sei.
In erster Linie für unsere Footballmannschaft, es kam aber schon mal vor, diesen auch für einen kurzen Zeitraum als Verteilerplattform für Festival-Shirts im Freundeskreis zu nutzen (also wirklich nur für knapp eine Woche und es ist nichts daraus geworden, schließlich feierten wir keinen Junggesellenabschied, sondern besuchten ein Festival).“

T.K.: Stelle bitte den Ablauf der Shirtgestaltung auf Spreadshirt kurz dar.

J.K.: „Produkt auswählen > Motiv hinzufügen > ggf. Text > Fertig“

T.K.: Bist du allein für die neuen Designs zuständig oder wie entsteht ein neuer Entwurf?

J.K.: „Nein… dazu fehlt mir das „Grafiker-Talent“ bzw. dazu lässt Spreadshirt vielleicht auch ein bisschen wenig Spielraum um auszuprobieren. Die ersten Shirts sind von mir und den Möglichkeiten die Spreadshirt bietet entstanden. Doch für die wirklich coolen Motive und damit auch coole Shirts, liefere ich den Jungs (mit mehr „Grafiker-Talent“) lediglich eine abfotografierte Skizze von dem was/wie ich es mir denke, anhand einer Whatsapp-Fotografie und warte bis mir eine Datei/ein Motiv zugeschickt wird. Und das sind eindeutig die besten (besonderer verweis gilt hier dem „ball so hard“ Shirt).“

T.K.: Wie ist das Verhältnis von dem Gewinn für dich bzw. euch als Football-Verein und Spreadshirt? Kannst du die prozentuale Aufteilung benennen?

J.K.: „Von Gewinn kann man da kaum Sprechen, es gibt glaube ich nur eine Hand voll Produkte die ich mit ein oder zwei Euro als Provision  erstellt habe (davon geht dann noch die MwSt. ab.

Der Ursprungsgedanke war einen guten Preis zu finden (inkl. dieser Provision) und den Gewinn der Teamkasse zugutekommen zu lassen, allerdings hat sich das bisher nicht rentiert und wurde fallen gelassen, sodass der Promotion-Gedanke von unserem Verein und des Sports selber viel mehr in den Vordergrund gerückt ist.“

T.K.: Wie viel Resonanz erhaltet ihr? Gibt es viele Personen, die eure Shirts kaufen?

J.K.: „Dazu hat Spreadshirt  tatsächlich gute und übersichtliche Statistiken und Diagramme geschaffen, dennoch würde ich knapp 40 verkaufte Produkte in der Zeit wirklich nicht als „viel“ bezeichnen. Und die Besucherzahlen schießen immer dann hoch, wenn ich zum Beispiel ein Produkt bei Facebook promote.“

T.K.: Handelt es sich dabei nur um eure eigenen Spieler oder auch sind die Käufer hauptsächlich Fans?

J.K.: „Schon größten Teils Spieler und auch mal Anhang, ich weiß spontan von zwei nicht Spielern und nicht Partnern, die ein Shirt aus dem Shop besitzen.“

T.K.: Habt ihr noch andere Produkte außer T-Shirts? Wenn ja, welche?

J.K.: „Ja, da wären die Tasse, die Weste, das Muskel Shirt, ein Polo Shirt und Hoodies. Allerdings ist es nur eine Frage der Zeit bis ich Tasse und Weste aus dem Shop entferne, Shirts laufen deutlich am besten und bei den Hoodies ist es, glaube ich,oft eine Geldfrage.“

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Kommunikation

Neben ihrer eigenen Website hat Spreadshirt auch einen Blog und bietet einen Newsletter an.
Social Media-Kanäle werden von ihnen folgende genutzt: Facebook, Twitter, YouTube, Google+ und Flickr. Wichtig hierbei zu wissen ist, dass Facebook sowohl eine Seite für den deutschen wie auch den amerikanischen Markt bietet. Bei YouTube gibt es sogar 3 Kanäle – für die deutsche, europäische und amerikanischen Crowd. Twitter gibt es beispielsweise nur für den amerikanischen Markt, was vermutlich aber auch daran liegt, dass Twitter dort viel stärkeren Anklang gefunden hat als bei uns in Deutschland.
Doch selbst, wenn Spreadshirt Deutschland als Seiteninhaber angezeigt wird, sind die veröffentlichten Beiträge häufig auf Englisch (bspw. bei Google+).

Doch was wird auf diesen Kanälen eigentlich kommuniziert?

Auf Facebook beispielsweise werden hauptsächlich neu entworfene Designs vorgestellt, ab und an auch ein Gewinnspiel. Die dt. Seite hat 16.551 Likes und 138 Personen, die darüber reden. Auf der amerikanischen Seite sieht es im Grunde ähnlich aus, nur dass auch mal witzige Bilder und lustige Sprüche gepostet werden. Hier liegen die generierten Likes bei 34.381 und 267 Nutzer reden mit. Ob nicht aber auch viele deutsche Fans die Facebook-Seite für den amerikanischen Markt geliket haben, ist fraglich. Daher  urteile ich nicht über die fast doppelt so hohe Anzahl der Likes.
Die Likes für die einzelnen Beiträge fallen allerdings sehr gering aus. Auf der amerikanischen Seite liegt der höchste Wer bei ca. 30 und auf der deutschen Seite gab es durchaus auch Post die über 500 Likes einbringen konnten. Allgemein habe ich das Gefühl, dass die Community dort aktiver ist, da Beiträge auch häufiger geteilt und kommentiert werden.

Zusätzlich gibt es auf Facebook noch die Möglichkeit die Spreadshirt Shop App zu nutzen, wenn man bereits auf der Website einen eigenen Shop eingerichtet hat. Dieses bietet den Kunden so die Möglichkeit, ihre Produkte direkt auf Facebook anzubieten und zu verkaufen (vgl. Facebooklet, 2011).
Google+ würde ich fast vernachlässigen, da sie dort nur 647 Follower haben und größtenteils auch nur Designs bewerben.
Auf Twitter sind die Inhalte der Tweets ganz unterschiedlich. Von Antworten auf Nutzerfragen, über beworbene Designs zu Fragen über aktuelle Geschehnisse ist alles dabei. Sie werden auch häufig von Nutzern durch Hashtags verlinkt. Dort haben sie 13.221 Follower und bereits 4.477 Tweets gepostet.
Der eigene Blog wird zwar recht häufig genutzt, allerdings ist hier die Rückmeldung der Crowd geringer als bei den anderen Social Media Kanälen. Jedoch werden hier über alle spreadshirtbetreffenden Themen berichtet. Es werden Weihnachtsgrüße an die Crowd gesendet, Rabattaktionen angepreisen, Produktänderungen beschrieben oder auch Rückblicke auf das vergangene Jahr gegeben, sodass die Community erfährt, welche Produkte die beliebtesten waren. Eine Sache die hier jedoch nicht beworben wird, sind aktuelle Designvorschläge – die sind dafür aber ja auf Facebook zu finden. Neben dem deutschen Blog gibt es auch einen für den englischen und amerikanischen Markt, sowie für Frankreich, Norwegen und die Niederlande. Zusätzlich gibt es auch noch einen Blog der Entwickler. Dieser ist auf Englisch verfasst und leider sehr unregelmäßig aktiv. Die Themen dieses Blogs drehen sich bspw. um Bestellfunktionen oder den Versand.

Spreadshirt Blog(Quelle: Blog Spreadshirt, Eintrag vom 28.12.2013. Zugriff am 13.01.2014. Verfügbar unter http://blog.spreadshirt.net/de/)

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T.K.: Wie wirst du darauf aufmerksam gemacht, dass jemand ein Shirt bestellt hat?

J.K.: „Ausschließlich wenn ich in der Shop-Übersicht nachschaue. Reicht mir aber voll und ganz.

T.K.: Kennst du Social Media Kanäle (Facebook, YouTube, Twitter, Google+, Flickr, …) von Spreadshirt? Wenn ja, welche?

J.K.: „Ja, Facebook und Youtube.“

T.K.: Folgst du Spreadshirt auf einer dieser Seiten? Wenn ja, nenne diese bitte und gib kurz an warum.

J.K.: „Nein, kann man nicht behaupten.“

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FAZIT

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T.K.: Worin siehst du die Vorteile von Spreadshirt?

J.K.: „Auch hier der Verweis auf eine schon gegebene Antwort: ganz klar das einfache Handling eines Online Shops, ohne jeden einzeln aufmerksam machen zu müssen und der Zeitraum, um unabhängig bestellen zu können.

Gerade für einen Verein wie uns, wo sich nicht jeder täglich über den Weg läuft, sehr praktisch. Zudem die Einbringung eigener Logos und vielleicht doch eigener Nummer o.ä. ist einfach und gut gelungen.“

T.K.: Gibt es auch Nachteile? Oder Eigenschaften dieser Plattform, die du als weniger vorteilhaft beurteilen würdest? Wenn ja, welche?

J.K.: Einen ganz großen, aber die Lösung liefer ich gleich mit! Die Anbringung verschiedener Textbausteine plus die Unterbringung jedes einzelnen Motives kosten immer wieder ein Paar Euro extra, so dass ein Shirt allein mit den Möglichkeiten die Spreadshirt bietet schnell bei über 25,- teilweise über 30,- liegt. Gestaltet man diese Vorlage aber selbst am Computer und es handelt sich nur noch um ein oder zwei Motive (Vorder- und Rückseite geht nun mal nicht als Eins) bleibt man bei unter 20,- €! Also wer über dieses schon genannte „Grafiker-Talent“ verfügt (ich betone nochmal: ich nicht!) hat damit keine Schwierigkeiten, ich bin aber so auf Hilfe anderer angewiesen. Würde aber nicht sagen, dass mir die Zusammenarbeit dadurch nicht gefällt.“

T.K.: Wie würdest du deine persönlichen Erfahrungen mit Spreadshirt beschreiben? Eher positiv/negativ?

J.K.: „Schon immer positiv, aber als ich hinter den „mach-nur-noch-ein-Motiv-aus-dem-ganzen-Trick“ gekommen bin, durchweg positiv.“

T.K.: Würdest du diese Seite weiter empfehlen? Wenn ja, welcher Zielgruppe?

J.K.: „Ganz klar Vereinen, die keinen lokalen/regionalen Textildrucker zur Hand haben oder sich einfach in ihrer Gestaltungsfreiheit austoben wollen.

Teilweise sind auch gute individuelle Geschenkideen zu gestalten oder in den Shops zu finden!

Junggesellenabschiede…

Oder auch Leute, die Bock auf ein richtig albernes Shirt haben  ;)“

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Der schriftliche Fragebogen mit Herrn Knapp hat mir gezeigt, dass diese Plattform besonders für (Sport-)Vereine gut geeignet ist, um die gesamte Mannschaft und die Fans mit Produkten ihrer Wahl auszustatten. Die Handhabung der Seite scheint einfach zu sein, jedoch sollte man bedenken, dass es teurer ist viele einzelne Elemente zu verwenden als ein großes Element, welches man vorher selbst grafisch umsetzten muss. Wenn man also preiswert gestalten will, ist ein wenig grafisches Talent nicht verkehrt – jedoch nicht notwendig, um diese Seite zu nutzen.
Um seinen Motiven richtig erfolgreich Geld zu verdienen, müsste man die Provisionen schon etwas höher ansetzten, als nur 1-2 EUR, wie Herr Knapp es veranschlagt hat. Dann besteht jedoch die Gefahr, dass die Nutzer die Produkte als zu teuer empfinden.

Erfolgsfaktoren

* die Möglichkeit einen eigenen Shop zu führen
* Höhe der Provision (fast) frei wählbar
* komplett freie Produktgestaltung – keine Bindung an Aufgaben
* einfache Handhabung der (integrierten) Software
* starke Social-Media-Präsenz
* Facebook-App als weitere Plattform, um Produkte zu (ver)kaufen
* regionale Social Media Kanäle
* einzelne Online-Plattformen werden unterschiedlich genutzt – keine (ständige) Doppelung der Inhalte
* große Produktpalette
* große Marktreichweite (USA und Europa)

So, nun habe ich es schon fast geschafft – 2 von 3 Plattformen habe ich bereits vorgestellt. Mein nächster Beitrag wird dann von der Seite Qwertee handeln. Anschließend werde ich versuchen, die 3 Webseiten miteinander zu vergleichen.
Vielen Dank für’s Lesen. Wenn ihr Fragen habt, immer her damit 🙂

________________________
Quellen:

Hettler, U. (2010) Social Media Marketing: Marketing mit Blogs, Sozialen Netzwerken und weiteren Anwendungen des Web 2.0. München: Oldenbourg

Spreadshirt (o. J.) Geld verdienen mit Spreadshirt. Zugriff am 10.01.2014. Verfügbar unter http://www.spreadshirt.de/hilfe-C1328/categoryId/277/articleId/1336.

Klindworth, T. (2014) schriftliches Interview mit Julian Knapp vom 08.01.2014, geführt vom Verfasser

Facebooklet (2011) Spreadshirt kündigt kostenlose Shop-Anwendung an. Zugriff am 13.01.2014. Verfügbar unter http://facebooklet.de/2011/10/spreadshirt-kundigt-kostenlose-shop-anwendung-an/

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9 Kommentare

  1. Eine sehr ausführliche Darstellung der Plattform Spreadshirt. Ich finde super, dass du im Unterpunkt Kommunikation direkt alle relevanten Kanäle vorgestellt hast. Auch deine Idee ein Interview mit jemandem zu führen, der sich aktiv am Kreationsprozess beteiligt, ist wirklich gelungen. Schade nur, dass der Herr Knapp die Neuigkeiten von Spreadshirt in keinem Kanal abonniert hat. Mich würde jetzt natürlich interessieren warum er das nicht macht. Hast du vielleicht nochmal die Möglichkeit mit ihm in Kontakt zu treten? Denn der Inhalt der Kommunikation im Social Media-Bereich klingt meiner Meinung nach sehr abwechslungsreich. Gibt es auf Spreadshirt eigentlich auch solche Challenges wie bei Threadless? Ich bin schon sehr auf die dritte Plattform und den darauffolgenden Vergleich gespannt 🙂

    Antwort
    • Hallo Ricarda,
      Danke für deinen so positiven Kommentar. 🙂

      Ich bin auch über die Antworten von Herrn Knapp zum Thema Social Media Kanäle gestolpert und habe mich das auch gefragt. Gerne kann ich mich wieder mit ihm in Verbindung setzten und ihm diese Frage stellen.
      Ja, ich empfinde die Inhalte auch als sehr abwechslungsreich. Aber ich denke auch, dass es wichtig ist bzw. dazu gehört. dass die zusätzl. genutzten Kanäle von einer Crowdcreation-Plattform möglichst abwechslungsreich, interessant und kreativ genutzt werden.
      Und nein, solche Challenges, wie bei Threadless gibt es hier nicht. Dass meinte ich mit dem Punkt „komplett freie Produktgestaltung – keine Bindung an Aufgaben“ bei den Erfolgsfaktoren.

      Wenn ich erneut Rückmeldung von Herrn Knapp habe, lasse ich es dich wissen.
      Danke für dein Interesse an diesemThema (:

      Antwort
  2. Das wäre super, aber nur wenn es nicht zu viel zusätzlichen Aufwand für dich bedeutet 😉
    Sorry, den Punkt mit der freien Produktgestaltung habe ich wohl überlesen. Wobei ich sagen muss, dass ich diesen nicht nur als Erfolgsfaktor betrachten würde. Manchmal kann der Aufruf zu einer Challenge ja auch dazu führen, dass viele Menschen sich daran beteiligen, die den Reiz darin sehen die Anforderungen am besten umzusetzen und dann einen Preis gewinnen. Ohne Challenges besteht ein solcher Anreiz ja nicht, allerdings kann man im Gegensatz seiner eigenen Kreativität „freien Lauf“ lassen. Wie siehst du das denn?

    Antwort
    • Ja, ich gewisser Weise hast du da Recht. Aber ich denke, dass hängt eben auch immer von dem verwendeten Konzept ab.
      Bei Threadless beispielsweise macht es Sinn. Da diese Seite sonst nicht viel – ich nenne es mal „außergewöhnliches“ – bietet.
      Spreadshirt dagegen bietet den Nutzern ja noch die Möglichkeit, ihre Motive und ganze Produktpaletten über einen eigenen Shop zu verbreiten. Da ist es natürlich wesentlich wichtiger, dass die Crowd selbst kreativ sein darf und auch mit den eigenen guten Ideen Geld verdienen kann, ganz unabhängig davon, wie andere Mitglieder ihre Produkte gestalten. Denn ich denke, dass ist eine Sache, die auch oft vergessen wird. Bei einer Challenge werden oft viele gute Vorschläge eingereicht, ein paar sehr gute und noch weniger brilliante Ideen. Doch nicht alle können gewinnen. Viele (auch gute) Ideen gehen also leer aus. Bei Spreadshirt hingegen kann jede gute Idee zu einer monetären Gegenleistung führen.
      Außerdem denke ich, dass die Nutzer bei der Auswahl an Plattformen zur Shirtgestaltung sich ja auch die passende auswählen können. Einige Menschen arbeiten eben lieber nach konkreten Aufgaben und andere lieber vogelfrei 😉

      Antwort
      • Deine Argumente sind wirklich sehr überzeugend und ich kann mich deiner Meinung in diesem Fall nur anschließen. Mal sehen was dann die dritte Plattform noch zu bieten hat 😉

  3. Hallo Tanja!

    Also erst einmal: Lese ich da richtig, dass der von dir gestaltete Jute-Beutel 42,83€ kostet? Das würd ich jetzt nicht unbedingt als das allertollste Preis-Leistungs-Verhältnis bezeichnen 😀 Das dürfte dann wohl wirklich um einiges günstiger kommen, wenn (wie J.K. es schon anmerkte) man ein eigenes Design einfügt. Überhaupt fand ich das es eine ganz tolle Idee war, den Post mit Hilfe dieses Interviews aufzuziehen.

    Zum Facebookkanal: Über allzuviel Beteilgung darf sich die Seite ja scheinbar nicht freuen. Jedoch glaube ich auch, dass der Charakter von Spreadshirt es wenig erforderlich macht, oder? Die meisten Personen die die Seite besuchen, werden ja wahrscheinlich schon mit dem festen Ziel etwas zu gestalten auf die Seite gehen. Vielleicht bleiben die Klicks und Likes etc. häufig deshalb aus?

    Antwort
    • Haha. Ja da liest du richtig. Ich war auch wirklich überrascht. Aber dieser hohe Preis kommt eben dadurch zustande, dass ich 2 Textelemente und 3 Bildelmente eingebunden habe. Und somit ist es richtig, wie du sagst, wäre es dann günstiger dieses Design selbst vorzufertigen und dann als ein Element einzubinden.

      Zu Facebook: Das denke ich auch. Spreadshirt arbeitet nach einem anderen Konzept als die beiden anderen Plattformen und ist daher nicht so stark auf die Social Media-Präsenz angewiesen. Sie müssen keine Gewinner-Shirts oder ähnliches veröffentlichen. Und bei Spreadshirt ist eben jeder Shop-Inhaber selbst für seine designten Produkte verantwortlich. Und daher ist es auch sinnvoller, wenn diese selbst für ihre Shirts u.ä. werben.

      Antwort
  1. ** Nachtrag zum Spreadshirt-Eintrag | Crowdcreation
  2. Abschlussbetrachtung Teil 1 – eine Übersicht der aufgezeigten Beispiele | Crowdcreation

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