Abschlussbetrachtung Teil 1 – eine Übersicht der aufgezeigten Beispiele

Hallo und herzlich Willkommen zurück.
Heute werde ich damit beginnen die Arbeit auf diesem Blog zu beenden.
Im ersten Teil dieser Abschlussbetrachtung möchte ich noch einmal meine aufgezeigten Beispiele und den dazugehörigen Analyseverlauf reflektieren und dabei auch die einzelnen Projekte und Plattformen miteinander vergleichen.

Allgemein lässt sich erst einmal festhalten, dass meine inhaltliche Struktur bei der Präsentation der Beispiele mit der Zeit immer übersichtlicher wurde. Bei meinen erst genannten Beispielen hatte ich noch keine feste Analysestruktur im Kopf, weshalb diese noch die wichtigen Informationen im Fließtext ohne Unterpunkte enthalten. Letztendlich kristallisierten sich dann aber folgende Unterkategorien heraus: Ich habe erst immer Allgemeines zu dem Projekt oder der Plattform beschrieben, bin anschließend auf das dort vorherrschende Konzept eingegangen (manchmal anhand eines Fallbeispieles) und habe mich dann der digitalen Kommunikation des Projektinitiators bzw. des Plattformbetreibers gewidmet. Abgeschlossen habe ich die Betrachtungen mit einem kleinen Fazit und den Erfolgsfaktoren des Projekts/der Plattform.

Mit meinem letzten Satz wird bereits deutlich, dass ich einmalige Crowdcreation-Projekte untersucht habe, wie auch Plattformen, deren Tagesgeschäft Crowdcreation (kurz CC) ist. Meine gesammelten Analyseergebnisse (siehe Ergebnisse) habe ich für beide Fälle angegeben, da es wenig Sinn macht, diese getrennt voneinander zu betrachten.
Ich habe bereits im Verlauf der Analyse zwei zusammenfassende Einträge bezüglich der Beispiele veröffentlicht. Zum einen habe ich meine Betrachtungsreihe der Produktgestaltungs-Plattformen mit einem vergleichenden Beitrag beendet (siehe Abschließende Bewertung der drei vorgestellten Plattformen Threadless, Spreadshirt und Qwertee) und in meinem Zwischenfazit bin ich bereits auf meine bisherigen Beispiele und die resultierenden Erfolgsfaktoren eingegangen (siehe dazu: Zwischenfazit).

Letzendlich habe ich auf diesem Blog insgesamt 10 Beispiele für Crowdcreation vorgestellt. Jedes einzelne Beispiel war auf seine ganz eigene Art und Weise besonders und hat sich von allen anderen Beispielen unterschieden (genaueres dazu: siehe unten). Hier einmal eine Auflistung der Beispiele:

  1. iStockphoto
  2. Tchibo ideas
  3. Threadless
  4. Spreadshirt
  5. Qwertee
  6. Pril
  7. BECK’s
  8. 12designer
  9. unserAller
  10. BILLY BOY

Von diesen Zehn handelt es sich bei 3 Fällen (Pril, BECK’s & BILLY BOY) um einmalige Kampagnen und die anderen 7 Beispiele stellen Plattformen dar, die täglich mit der Crowd zusammenarbeiten. Bei den hier vorgestellten Unternehmen handelt es sich um 7 deutsche Firmen, 2 amerikanische und ein Unternehmen aus Irland. Von diesen 10 sind aber nur 7 europa- oder weltweit aktiv. Aktiv meint in diesem Zusammenhang jedoch nicht zwangsläufig, dass ihre CC-Projekte europa- bzw. weltweit laufen, sondern lediglich das das Gesamtunternehmen so agiert.
Doch schauen wir uns jetzt einmal an, was die einzelnen Beispiele unterscheidet und wie die jeweiligen Unternehmen ihre digitale Kommunikation handhaben.

Die großen Unterschiede der Konzepte
Punkte, in denen sich all diese Beispiele bezüglich der Konzepte voneinander unterscheiden, sind beispielsweise die angesprochenen Zielgruppen oder die Vergütung der Gewinner.
Bei den Zielgruppen ließen sich Personengruppen finden, wie Fotografen, (Sport-)Vereine, Nerds, Unternehmen oder einfach nur junge Kreative. Die Vergütung der Crowdcreation-Gewinner waren zwar meistens monetärer Art, doch auch Prestige und materielle Entlohnungen waren bei den Beispielen vorhanden.
Auffällig war auch, dass einige Initiatoren oder Plattformen-Betreiber ganz offen mit ihren bisherigen Nutzerzahlen, Anzahlen der Einsendung etc. umgehen/umgingen und andere keine dieser Werte der Crowd bekannt geben wollen.

Die digitale Kommunikation im Vergleich

  • genutzte Social Media-Kanäle

Facebook, als der beliebteste Social Media-Kanal, wurde von 9 von 10 der Initiatoren für die Kommunikation mit der Crowd genutzt. Die einzige Plattform, die Facebook nicht genutzt hat, ist Tchibo ideas. Diese Webseite ist allerdings auch die einzige Seite, die gar keine Social Media-Kanäle nutzt.
Twitter wird von den genannten Beispielen am zweithäufigsten genutzt (6 von 10). YouTube wurde immerhin noch von der Hälfte genutzt und Google+ von 4 der 10 Initiatoren. Da die Kommunikation über Google+ aber bei dem Großteil der vier erwähnten Beispiel eingeschlafen ist bzw. keine Interaktion mit der Crowd stattfindet, ist dieser Kanal zu vernachlässigen.
Bei den 3 Beispielen für die Produktgestaltung (Threadless, Spreadshirt und Qwertee) ist diesbezüglich auffällig gewesen, dass diese Drei noch weitere Social Media-Kanäle bedienen. Sie sind auch auf Pinterest, Flickr, Tumblr, Instagram oder Vimeo vertreten. Bei dieser Art von Crowdcreation scheint die bildliche Darstellung der eingereichten Shirts u.ä. besonders gut bei der Crowd anzukommen. Threadless stellt hierbei mit 7 genutzten Social Media-Kanälen den Spitzenreiter dar. Im Schnitt nutzen die Initiatoren allerdings nur 3,2 solcher Kanäle.

Die Häufig- und Regelmäßigkeit der Postings auf den einzelnen Social Media-Plattformen unterscheidet sich ebenfalls stark. Bei CC-Plattformen, die täglich neue Einsendungen von der Crowd erhalten und somit recht schnelllebige Projekte betreuen (bpsw. die Plattformen zur Produktgestaltung), ist auch das Postingverhalten auf Facebook an diesen Umstand angepasst. Somit wird auch hier täglich mit der Crowd interagiert, sie über neue Challenges, Designs etc. informiert.
Bei etwas längerfristigen Projekten werden auch die Zeitabstände der veröffentlichten Beiträge größer.

Besonders auffällig waren hierbei BECK’s und BILLY BOY. Obwohl es sich bei den beiden genannten Fällen um Einzelprojekte handelt, welche über mehrere Wochen liefen, fallen die Abstände der Postings bei BECK’s ähnlich aus, wie auch bei den Plattformen zur Produktgestaltung. Auch dieses Brauerei-Unternehmen interagiert nahezu täglich mit der Crowd, auch wenn es dabei nicht immer um die Kampagne ging. Bei BILLY BOY waren unerwartet gar keine werbenden Beiträge zu ihrem CC-Projekt zu finden. Lediglich ein paar Einsendungen wurden vorgestellt.

Um euch mal einen kleinen Überblick über den ‚Erfolg‘ der einzelnen Projekte auf der meistgenutzten Social-Media-Plattform Facebook zu ermöglichen, folgt hier einmal eine grafische Darstellung der Likes. Wie bereits erwähnt, gibt es keine Facebook-Seite von Tchibo ideas, weshalb diese Plattform in der Grafik nicht erscheint. Um die Werte auch besser miteinander vergleichen zu können, habe ich alle Zahlen noch einmal nachrecherchiert (alle Quellenangaben dazu: siehe unten).
LikesFB

(Bildquelle: eigene Darstellung)

Gründe, weshalb Threadless so überdurchschnittlich gut abschneidet, sind vermutlich, dass es sich bei dieser Plattform um ein amerikanisches Unternehmen handelt, welches weltweit agiert. Die Zielgruppe ist sehr groß, sodass praktische ‚jedermann‘ auf Threadless mitmachen kann. Außerdem bedienen sie die meisten Kommunikationskanäle und interagieren dort täglich mit ihrer Community. Dabei muss man aber auch bedenken, dass Threadless mit zu den ersten Plattformen gehört, die überhaupt in dieser Art und Weise mit der Crowd zusammenarbeiten. Diese Plattform kann somit als Vorreiter für viele andere gesehen werden.

  • andere Kommunikationskanäle

Weitere Kanäle, die häufig genutzt werden, um mit der Crowd zu interagieren oder diese über das Projekt zu informieren sind Newsletter (4/10) oder Blogs (6/10) auf den Projektwebseiten/Plattformen. Ein Initiator nutze auch ein Forum, trotz vorhandenem Blog. Ein Kommunikationskanal, der mich persönlich sehr überrascht hat, war der Live-Chat vom 12designer-Team. Ein solches Tool ist aufgrund seiner unverzögerten Ansprache der Kunden oder Kreativen sehr aufwendig zu betreiben, hat jedoch auch den Vorteil, Probleme unmittelbar zu beheben und somit die Zufriedenheit der Nutzer hoch zu halten.

Und nun der Erfolg ?!

Ich habe mir viele Gedanken darum gemacht, ob nun letztendlich alle meine vorgestellten Projekte (außer das Negativ-Beispiel Pril) erfolgreich waren bzw. immer noch sind. Um mir einmal einen Überblick zu verschaffen, habe ich alle meine herausgearbeiteten Do’s und zusätzlichen Erfolgsfaktoren bezüglich der Projekte/Plattformen betrachtet. Dabei ist eine Tabelle entstanden, die ihr im Folgenden sehen könnt. Ich sage jedoch schon vorweg, dass es mir teilweise wirklich schwer gefallen ist, die einzelnen Faktoren auf  die 10 unterschiedlichen Projekte und Plattformen anzuwenden, da sie sich – wie mehrfach erwähnt – so stark voneinander  unterscheiden. Eine unterhalb der Tabelle angelegte Legende soll das Lesen dieser Darstellung vereinfachen.

 VergleichAllerBSPs

(Bildquelle: eigene Darstellung)

Nach dieser Einteilung erhält unserAller die meisten grünen Punkte, dicht gefolgt von Threadless. Und wie zu erwarten bekommt Pril die meisten roten Punkte. Ein Grund dafür, dass die anfänglich betrachteten Plattformen und Projekte nur recht durchschnittlich abschneiden, kann allerdings auch sein, dass ich mich zu Beginn meiner Analysephase mit bestimmten Aspekten der Webseiten bzw. der Konzepte und der digitalen Kommunikation nicht so detailliert befasst habe, wie ich es bei den späteren Beispielen tat.
Die vermutlich erfolgreichste Plattform bei meiner Analyse ist Threadless. Nicht nur bei der tabellarischen Betrachtung schneidet diese Seite sehr gut ab, sondern auch, wenn man die Teilnehmerzahlen und die Anzahl der eingereichten Entwürfe betrachtet, wird der Erfolg dieser Plattform deutlich. Diese Seite besitzt über eine Million Nutzer und verzeichnet mittlerweile mehr als 225.000 Designs (vgl. vorherigen Beitrag zu Threadless) und außerdem haben sie die meisten Likes auf Facebook und bedienen die meisten Kommunikationskanäle.
Die Plattform unserAller schneidet nicht ohne Grund bei meiner grafisch dargestellten Analyse so gut ab. Viele der genannten Erfolgsfaktoren werden von dieser Plattform umgesetzt. Allerdings ist diese Webseite vermutlich noch zu unbekannt und ist noch nicht lang genug am Markt etabliert, um sich mit einem „Urgestein“ wie Threadless wirklich messen zu können. Ähnliche sehe ich es auch bei anderen Projekten, die wahrscheinlich noch nicht genug Erfahrung auf diesem Gebiet aufweisen können. Doch auch allen Neulingen stehen noch alle Erfolgschancen offen. Die Plattform Qwertee gehört beispielsweise auch zu den jüngeren Initiatoren und ist dafür aber schon ausgesprochen beliebt.
Ich persönlich denke, dass all die von mir betrachten Beispiele noch die Möglichkeit haben, ihre Crowd auszuweiten und den Erfolg ihrer Unternehmung zu steigern – dafür sprechen beispielsweise auch die bereits in den paar Wochen veränderten Nutzerzahlen und Likes, die sich seit meiner Erstbetrachtung gestiegen sind (bspw. 12designer). Und selbst Pril könnte nochmal einen neuen Versuch wagen und ein neues CC-Projekt starten. Dank meiner Analyse ist die Gestaltung eines erfolgreichen Projekts jetzt ja auch ganz einfach 😉

________________________

Quellen:
12designer (2014). Facebookseite von 12designer, Zugriff am 27.02.2014, verfügbar unter https://www.facebook.com/12designer?fref=ts
BECK’s (2014) Facebookseite von BECK’s, Zugriff am 27.02.2014, verfügbar unter https://www.facebook.com/becks.de?fref=ts
BILLY BOY (2014) Facebookseite von BILLY BOY, Zugriff am 27.02.2014, verfügbar unter https://www.facebook.com/BillyBoyOnline?fref=ts
iStockphoto (2014) Facebookseite von iStock, Zugriff am 27.02.2014, verfügbar unter https://www.facebook.com/istock.deutschland?fref=ts
Pril (2014) Facebookseite von Pril, Zugriff am 27.02.2014, verfügbar unter  https://www.facebook.com/PrilMENA
Qwertee (2014) Facebookseite von Qwertee, Zugriff am 27.02.2014, verfügbar unter  https://www.facebook.com/Qwertee?fref=ts
Spreadshirt (2014) Facebookseite von Spreadshirt, Zugriff am 27.02.2014, verfügbar unter  https://www.facebook.com/spreadshirt
Threadless (2014) Facebookseite von Threadless, Zugriff am 27.02.2014, verfügbar unter  https://www.facebook.com/threadless?fref=ts
unserAller (2014) Facebookseite von unserAller, Zugriff am 27.02.2014, verfügbar unter  https://www.facebook.com/unserAller?fref=ts

Advertisements
Hinterlasse einen Kommentar

16 Kommentare

  1. Hallo Tanja,
    ein sehr ausführlicher Beitrag, aber das Lesen hat sich wirklich gewlohnt! Besonders gut finde ich, dass du deinen eigenen Lernprozess hier nochmals ansprichst, zum Beispiel, dass Anfangs noch keine klare Struktur in den Beiträgen vorhanden war, diese sich aber sehr schnell herauskristallisiert hat. Außerdem finde ich es toll, dass du so unterschiedliche Kampagnen bzw. Plattformen im Bereich Crowdcreation betrachtet hast. So wurde uns als Lesern ein wirklich vielfältiger Überblick geboten. Den Bezug zur digitalen Kommunikation stellst du auch sehr gut in deiner Grafik dar, indem du die Erfolgsfaktoren aus deiner Analyse auf die Plattformen beziehst. Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass einige der vorgestellten Plattformen ihre Social Media Aktivität noch deutlich steigern können, um die Crowd zielgruppengerecht anzusprechen. Ich denke, dass die Bedeutung von Crowdcreation und anderen Aspekten des Crowdsourcing in Zunkunft noch steigen wird. Wie siehst du das? Ich freue mich schon auf den zweiten Teil deiner Abschlussbetrachtung 🙂

    Antwort
    • Hallo Ricarda,
      Schön zu hören, dass dir dieser Beitrag gefällt.
      Ich bin der selben Meinung wie du und glaube daher auch, dass einige Plattformen oder Projektinitiatoren ihre Social Media-Aktivitäten noch ausweiten können.
      Ich kann mir auch gut vorstellen, dass Crowdsourcing und Crowdcreation im Speziellen in den kommenden Jahren einen noch größeren Stellenwert bei den Internet-Nutzern einnehmen wird. Obwohl ich auch glaube, dass sich die einzelnen Initiatoren demnächst noch mehr Alleinstellungsmerkmale und Besonderheiten ihrer Projekte überlegen müssen, um die Crowd auf ihre Seite zu ziehen und um wirklich gute Einsendungen oder Design-Entwürfe von der Crowd zu erhalten. Ganz einfach daher, dass es bereits so viele unterschiedliche Projekte gibt auf die sich die kreative Masse aufteilt. Denn leider haben auch die Kreativen nur einen gewissen Zeitrahmen, in dem sie sich solch interessanten Projekten widmen können.
      Ich kann mir vorstellen, dass diese Problematik bei Crowdfunding-Projekten weniger auftritt? Da spielt vermutlich eher der Kostenfaktor eine Rolle, oder?

      Antwort
      • Stimmt, das es wirklich schon einige Plattformen gibt werden die Alleinstellungsmerkmale der Projekte immer wichtiger! Ich denke, dass die Problematik beim Crowdfunding auch auftritt. Es geht zwar nicht immer darum die Einzigartigkeit der Projekte hervorzuheben, sondern auch den generellen Nutzen oder soziale Aspekte. Insgesamt sollen ja Anreize geboten werden, dass teilweise völlig unbeteiligte Personen zu Untersützern bzw. Geldgeber werden. Deutlich wird auf alle Fälle wie wichtig angemessene, vor allem digitale Kommunikation in diesem Zusammenhang ist, um die Crowd zu begeistern und zur aktiven Teilnahme anzuregen 😉

  2. Hallo Tanja, erst einmal ist das ein wirklich sehr detaillierter erster Abschluss. Sehr gelungen! Mir gefällt gut, dass du dich nochmal so intensiv mit deinen Erfahrungen auseinandersetzt. Die Grafik zu den Like-Aktivitäten auf facebook finde ich wirklich faszinierend. Wie du schon sagtest ist Threadless der unangefochtene „Meister“. Aber interessant ist auch, dass Beck’s auf dem zweiten Platz ist. Hast du alle Likes für die Grafik gezählt oder die Likes bei Kommentaren CC betreffend? 🙂 Auch sehr gelungen ist die Übersicht der Plattformen und der Erfolgsfaktoren! Es zeigt nochmal sehr deutlich, wie viele Erfolgsfaktoren du herausarbeiten konntest durch die Arbeit mit so vielen unterschiedlichen Platformen/Projekten! Es war sehr spannend diese Entwicklung zu verfolgen. 😀 Ich schließe mich Ricarda an, denn auch ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil!

    Antwort
    • Hallo Ina,
      Danke für deinen Kommentar.
      Bei der Grafik habe ich die Likes von den Facebook-Seiten der Projektinitiatoren aufgezeigt. D.h. ich habe keine Likes gezählt, sondern lediglich die Werte der einzelnen Facebook-Seiten übernommen. Somit betreffen diese Zahlen immer das Gesamtunternehmen. BECK’s schneidet vermutlich daher so gut ab, weil diese Marken eben ein gutes Image besitzt und viele (Stamm-)Kunden hat, die offenkundig mit ihrer favorisierten Biersorte umgehen und diese eben auch auf Facebook liken.
      Likes anzugeben, die sich lediglich auf den Erfolg des Projektes oder der Kampagne beziehen, ist leider nicht möglich, da es keine projektspezifischen Facebook-Seiten gab/gibt.

      Antwort
      • Hallo Tanja, danke für die Antwort. Das kann ich verstehen. Es ergibt Sinn, dass ein Unternehmen wie Beck’s dann natürlich viele Likes hat. 🙂

  3. Hallo Tanja, ich kann mich Ina und Ricarda nur anschließen 🙂
    Ein sehr übersichtlich gestaltetes Fazit deiner vielseitigen Beispiele.
    Die „Like-Grafik“ und deine Auswertung der Social Media Kanäle zeigt, wie bereits of auf unseren Blogs festgestellt, dass facebook, zumindest in Deutschland, die Nummer 1 ist und ein „must have“ für die Kommunikation mit der Crowd.
    Das sich die Strukturierung in den einzelnen Beiträgen verbessert hat ging uns wahrscheinlich allen so, das gehört sicher auch zum Lernprozess beim bloggen 🙂
    Ich freue mich auf dein persönliche Fazit und stelle dir an dieser Stelle schon einmal die Frage, ob du dir vorstellen könntest auch „privat“ weiter zu bloggen?

    Antwort
    • Hallo Elisa,
      Ja, ich denke auch, dass es zum Lernprozess dazu gehört, dass man mit der Zeit eine passende Struktur entwickelt und einem das Schreiben auch irgendwie einfacher fällt.
      Ob ich privat auch weiterbloggen werde ist fragwürdig. Mir hat das Schreiben an sich wirklich Spaß gemacht und ich finde es auch gut, dass man auf einem Blog die Möglichkeit hat seinen eigenen Schreibstil auszuleben, jedoch glaube ich, dass mir im „echten“ Leben die Zeit dazu fehlen wird. Außerdem würde mir dann auch noch die passende Thematik fehlen. Aber vielleicht kommt unsereiner ja nochmal von beruflichen Wegen in dem Genuss einen Blog schreiben zu können / müssen. 😉

      Antwort
  4. Hey Tanja,
    Das du erst nach und nach zum optimalen Konzept zur Betrachtung gefunden hast finde ich nicht schlimm. Mir geht es gerade genauso und ich galube aber, dass dies zum Lernprozess an so einem umfangreichen Thema dazugehört.
    Das Tcshiboideas so gar keine Social Media kanäle nutzt hatte ich beim Lesen des zughörigen Artikels irgendwie gar nicht so erfasst. Konntest du dir erklären wieso diese Möglichkeiten gar nicht genutzt wurden? Gerade in Anbetracht deiner Ergebnisse schneiden soziale Netzwerke doch nun wirklich nicht schlecht ab.
    Echt ein bisschen schade das es in diesem Blog bald zu Ende geht, ich hab hier immer gerne drin gelesen.

    Antwort
    • Hallo Katarina,
      Es ist schön zu hören, dass ich scheinbar nicht die einzige mit diesem Problem bin. 😉 Elisa hatte das ja auch schon angesprochen.
      Nein, ich persönlich kann mir nicht erklären, warum Tchibo ideas keinen Social Media-Kanal für sich nutzt. Diese Frage habe ich auch bereits auf dem Blog von Tanja M. angesprochen. Hier kannst du dir unsere Unterhaltung einmal anschauen: http://tmantel.wordpress.com/2014/02/08/nachtrag-zum-fazit-welche-erfolgsfaktoren-fur-crowdcreation-projekte-treffen-bei-tchibo-ideas-zu/.
      Dort gibt Tanja M. auch an, dass Tchibo ideas auf der Webseite von Tchibo selbst mit einem kleinen Video beworben wird. Und Tchibo hat zwar eine Fanpage auf Facebook, doch dort lassen sich keine Informationen zu Tchibo ideas finden.
      Aber irgendwie scheint es in diesem Fall ja auch ohne diese Kanäle zu funktionieren 😉

      Antwort
  5. Hey Tanja,
    ich kann mich den anderen nur anschließen! Die Arbeit, die du dir mit deinen Analysen gemacht hast, ist unglaublich groß! Deine Tabelle finde ich auch übersichtlich und hat die Ergebnisse deiner Untersuchungen noch einmal gut zusammengefasst.
    Dadurch dass du ganze 10 Kampagnen/Plattformen untersucht hast, finde ich deine Ergebnisse umso aussagekräftiger! Habe mir gerade die Seite mit Do’s und Don’ts angeschaut und auch hier, ähnlich wie bei Inas Ergebnissen, hoffe ich, dass zukünftige Kampagnen recherchieren und auf deinen Blog stoßen! Ich denke, das wäre ganz schön hilfreich 🙂

    Antwort
    • Hey Alexandra,
      Schön zu hören, dass du die Tabelle übersichtlich findest. Ich selbst bin beim Erstellen fast verrückt geworden, aufgrund der vielen unterschiedlichen Punkte 😀
      Ja, das wäre vielleicht nicht verkehrt. Und sonst wissen immerhin alle Leser meins Blogs darüber bescheid und können irgendwann mal eine super CC-Kampagne auf die Beine stellen. Da lässt sich doch auch bestimmt irgendwas in Zusammenarbeit mit euch Zeichnern anstellen, oder nicht?! 😉

      Antwort
      • Hahaha, ohja! Das kann ich mir gut vorstellen, dass es sehr aufwändig war! Aber jetzt ist ja geschafft 🙂
        Und ja, lasst mal eine Kollaboration starten :DDD

      • Vielleicht könnte man so auch die Nutzer von Animexx wieder mehr integrieren und in der Animexx-Crowd selbst erfragen, wie sie sich ihre Plattform eigentlich gestalten würden 😉

      • Das klingt nach einem guten Ansatz! Vllt sollte ich das den Betreibern wirklich mal vorschlagen 😀

  1. Abschlussbetrachtung Teil 2 – Fazit | Crowdcreation

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: