Crowdcreation als Innovationsmanagement

Ich habe diesen Beitrag von Tanja M. ‚gerebloggt‘, da ich die hier analysierten Inhalte von ihr sehr beachtlich finde.
Ich selbst beschäftige mich ja auch mit Crowdcreation, habe diese Form des Crowdourcing aber noch nicht dem anderen Formen, wie Crowdvoting und Crowdfunding bezüglich des Zeit- und Kostenaufwands verglichen. Ich finde daher diese Anmerkungen interessant und zu meiner Thematik passend.
Auch der Punkt des Innovationsmanagements passt gut zu meinem Blog, da bei Crowdcreation i.d.R. immer etwas neues innovatives geschaffen wird.
Tanja M., ich bin sehr dankbar für diesen Beitrag. Deine Ergebnisse sind immer wieder sehr interessant und bereichern nun hoffentlich auch meinen Blog.

Crowdcreation als digitaler Kommunikationsprozess

Ich habe in meinem letzten Eintrag viele Chancen und Risiken des Crowdcreations dargestellt. Auf einen Punkt möchte ich nun jedoch noch einmal näher eingehen, weil ich ihn für besonders wichtig erachte.

Eine meiner Meinung nach sehr große Chance des Crowdcreations ist das damit  einhergehende Innovationsmanagement.

Auch Leimeister (2012) betont die Bedeutung des Innovationsmanagements beim Crowdsourcing. Denn Unternehmen nutzen Crowdsourcing dazu, um Kunden in ihre Innovationsaktivitäten mit einzubeziehen. „Im Rahmen einer Integration der Kunden in beispielsweise die frühen Phasen des Innovationsprozesses werden Kunden durch einen offenen Aufruf dazu aufgefordert, Innovationsideen aus dem Produktumfeld des Unternehmens zu generieren. Dies geschieht in der Regel durch IT-gestützte Ideenwettbewerbe […] oder virtuelle Ideen-Communities“ (Leimeister, 2012, S.390 f.). Genau dies trifft bei meiner Beispiel-Plattform Tchibo ideas ebenso zu. Denn wie bereits mehrfach beschrieben, können hier Hobby- oder auch professionelle Designer Ideen für neue Produkte, die ihrer Meinung nach zur Tchibo-Produktpalette passen, einreichen. Tchibo nutzt also die Innovationsideen seiner…

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Leitgedanke und Ergebnissdarstellung

Hallo zurück.

Da ich noch gar nicht richtig deutlich gemacht habe, was genau ich eigentlich bezüglich Crowdcreation untersuchen möchte, hier einmal mein Leitgedanke:

Was genau braucht ein Unternehmen oder eine Privatperson eigentlich, um eine erfolgreiche Crowdcreation-Kampagne durchführen zu können? Gibt es Faktoren, die besonders erfolgsversprechend sind? Und was sollte man bei einem solchen Projekt besser vermeiden?

Dabei stellt sich mir auch die Frage: Wann ist denn eine Kampagne eigentlich erfolgreich?
Ich denke, dass eine Kampagne dann gelungen ist, wenn der Auftraggeber mit dem „End-Produkt“ vollkommen zufrieden ist. Außerdem halte ich es für vorteilhaft, wenn „viele“ Personen an dem Ideenfindungs- oder Gestaltungsprozess beteiligt waren, damit das Endergebnis auch wieder eine große Masse anspricht. 

Bild

Aber gibt es vielleicht noch andere Kriterien? Was denkt ihr? Habt ihr weitere 

Anregungen für mich?

 

Um die Antwort auf meine Leitfrage für euch etwas übersichtlicher darzustellen, habe ich heute eine neue Seite eingerichtet. Denn nachdem ich mich mit der Literatur von Jeff Howe auseinandergesetzt habe und mir dort ein paar Handlungsempfehlungen für den Umgang mit Crowdsourcing-Projekten über den Weg gelaufen sind, habe ich mich dazu entschieden, meinen Lernfortschritt bzw. meine Ergebnisse gesammelt darzustellen.
Auf der neuen Unterseite ‚Ergebnisse‚ werde ich ab sofort immer die neuen Faktoren für eine erfolgreiche Crowdcreation-Kampagne auflisten.

Ich würde mich über Anregungen zu meiner Frage freuen. (:

JUHU … eine Learning Community gefunden.

Hallo und herzlich willkommen zurück.

„Das sieht doch schon ganz gut aus.“, dachte ich mir, als sich in den letzten Tagen rausstellte, dass es in meinem Kurs „DigiKomm“ noch weitere Personen gibt, die sich mit ähnlichen Themen wie ich beschäftigen.
Da Crowdcreation sich als Unterkategorie des „Crowdsourcing“ bestimmen lässt, war es natürlich sehr erfreulich zu erfahren, dass auch Kommilitoninnen von mir sich mit ähnlichen Themen befassen.
Beispielsweise fand das Unterthema „Crowdfunding“ großen Anklang, sodass gleich drei Bloggerinnen damit arbeiten. Jedoch hat auch hier jede von ihnen einen besonderen Schwerpunkt gesetzt. Elisa setzt sich dabei mit einem weiteren Unterelement des Crowdfunding – dem Crowdinvesting – auseinander. Ricarda untersucht die Plattform Startnext an einem ausgewählten Beispiel und Ina beschäftigt sich wieder etwas allgemeiner mit der Thematik.
Da der „Forschungsgegenstand“ Crowdsourcing natürlich noch weitere Facetten und Varianten aufzeigt, ist es auch denkbar, dass unsere Community noch erweitert wird.

Und damit auch ihr einen Überblick darüber habt, wer in meiner Learning Community ist und womit genau sich nun die anderen beschäftigen, habe ich eine weitere Unterseite „Learning Community“ eingerichtet. 
Schaut euch also gerne mal die Blogs der anderen an. 🙂

Na dann mal los …

Hallo und Herzlich Willkommen liebe Leser,

Ich bin neu hier, wirklich ganz neu hier in der Welt der Blogger. 
Im Rahmen des Fachs „Digitale Kommunikation“ beginne ich meinen ersten richtigen Blog zu schreiben.
Natürlich sieht das immer so einfach aus, wenn andere das machen. Ein Blog schreiben, kann ja so schwer nicht sein.
So wie auch diese „Digitale Kommunikation“, klingt einfach.
Aber, was ist das überhaupt genau?

In unserer ersten Vorlesung „DigiKomm“ haben wir uns das auch gefragt.
Und dabei sind wir dann auf folgende Untergliederung und Schlagwörter gekommen:

  • interne Unternehmenskommunikation
    • Intranet / Wiki
    • E-Learning (Tutorials)
    • Wissensmanagement
  • externe Unternehmenskommunikation
    • PR
    • Marketing (Werbung)
    • Lieferanten-Kommunikation (bspw. via E-Mail)
    • Kunden-Kommunikation (bspw. via Newsletter)
    • E-Recruiting
    • Social-Media-Kanäle: Facebook, Twitter, etc.
    • eigene Homepage
    • Crowdsourcing (Crowdfunding, Crowdcreation, Crowdwisdom [Bewertungsportale, Erfahrungsberichte u.Ä.])
    • Image-Kommunikation
    • virale Kommunikation
    • online Journalismus
  • private Kommunikationskanäle
    • Videotelefonie (Skype)
    • Chatfunktionen
    • Blogs
    • Foren
    • ‚Edelprofile‘
    • WOM
  • Atribute
    • Aktualität
    • Interaktivität
    • Universalität
    • Feedback-Möglichkeiten
    • Multimedialität
    • Crossmedialität
  • Formen
    • 020, 02M, M2M
    • B2B, B2C, C2C
  • Sonstiges
    • E-Participation
    • E-Democracy
    • E-Gouvernment
    • Social Software
    • Trendsetting

Und hier noch ein Beispiel, wie digitale Kommunikation, oder in diesem speziellen Fall computervermittelte Kommunikation, in der Literatur behandelt wird.
In dem Buch Sozialpsychologie des Internet von Nicola Döring (2003) findet sich folgende Erläuterung zu computervermittelter Kommunikation:
„Tatsächlich wird für die hier fokussierte computervermittelte Kommunikation (also die zwischenmenschliche Internet-, Netz-, bzw. Online-Kommunikation) der Medien-Begriff im Folgenden nicht pauschal auf das Internet bezogen, sondern separat auf unterschiedliche Dienste. Schließlich haben die einzelnen Dienste und Anwendungen ihrerseits wieder den Charakter eigenständiger tertiärer bzw. quartärer Medien. Dabei sind innerhalb der Netzdienste zwei große Gruppen zu unterscheiden: Asynchrone Dienste und Anwendungen (z.B. E-Mail, Mailinglisten, Newsgroup, Newsboard) und synchrone Dienste und Anwendungen (z.B. Internet-Telefonie, Instant Messaging, Text-Chat, Grafik- und Video-Chat, Online-Spiele, Online-Tauschbösren).“ (Döring 2003, S.43)

Somit zeigt sich, dass es auch noch andere Möglichkeiten gibt, die genannten Anwendungen zu kategorisieren. Die genannten Dienste und Anwendungen sind jedoch sehr ähnlich, nur dass es jetzt – 10 Jahre später – noch zusätzliche und differenziertere Formen der digitalen Kommunikation gibt.

Und jetzt sollen wir im Rahmen unseres Blogs untersuchen, wie sich digitale Kommunikation auf einen Kommunikationsprozess auswirkt. Wie wird der Kommunikationsprozess unseres gewählten Beispiels also durch die stattfindende digitale Kommunikation beeinflusst?

Um nun eine Antwort auf diese Frage geben zu können, brauche ich natürlich erstmal ein Thema.

Nach reichlicher Überlegung habe ich mich dann dazu entschlossen, ‚Crowdcreation‘ als Unterkategorie des ‚Crowdsourcing‘ zu dem Thema dieses Blogs zu machen.
Und genaueres dazu, werdet ihr in meinem nächsten Eintrag erfahren.