Qwertee

Hallo zurück!
Heute widme ich mich der letzten Plattform zur Produktgestaltung, nämlich Qwertee.

Allgemeines

Diese eher unbekannte Website mit Sitz in Irland wurde laut ihrer eigenen Facebook-Seite 2010 gegründet (Qwertee, 2014a).
Neben ihrem Sitz in Dublin haben sie aber auch noch Versandstellen in Amerika und England (Qwertee, 2014b).

Bei meinen Recherchen zu dieser Plattform bin ich unter anderem auch auf den interessanten Blog „Premium-Format“ von Herrn Lauschert aufmerksam geworden, welcher zum Großteil Testberichte beinhaltet. Hier berichtet er auch über seine erste Erfahrung mit Qwertee und beurteilt unter anderem auch die Qualität der T-Shirts.
Da es sich bei dieser Plattform um eine noch eher unbekannte Seite handelt, die in der Literatur noch keine Beachtung findet, war es mir leider nicht möglich andere Quellen heranzuziehen, als die hier verwendeten (siehe unten).

Konzept

Das Konzept, welches Qwertee anwendet, ist ein wenig anders als die bisher vorgestellten.
Ähnlich, wie bei den bisher präsentierten Webseiten ist, dass man eigne Shirts mit coolen Design kreieren kann und die Community dann darüber bestimmten kann, wie gut ihnen die einzelnen Aufdrucke gefallen.

Als Einstieg hier ein Video von Qwertee, welches erklärt, was Qwertee ist und wie deren Konzept funktioniert:

Das Besondere an Qwertee ist nun, dass die kreierten Designs hier nur für zwei Tage verfügbar sind. Am ersten Tag, kann man das präsentierte Design für 10 € zzgl. Versand erhalten und am zweiten für 12 € plus Versand. Anschließend kann man das Shirt „nie wieder“ über diese Plattform bestellen. Ein Countdown auf der Startseite zeigt dabei für die Kunden deutlich an, wie lange sie noch die Möglichkeit haben, ein Shirt zu ergattern. Ab und an gibt es allerdings die Möglichkeit ein „unbekanntes“ Shirt zu bestellen, so kann man mit Glück doch ein Shirt ergattern, welches eigentlich schon gar nicht mehr bestellbar ist. Ab und an gibt es auch die Möglichkeit ein Shirt in unterschiedlichen Farben zu bestellen. Jedes Design ist aber immer als Mens- und Girlie-Shirt erhältlich. Der Designer wird neben dem beworbenen Shirt auch immer erwähnt, sodass man sich gleich dessen andere Designs anschauen kann und auch für diese voten kann. Für das Bewerten, wie auch das Kreieren von Designs ist ein Registrierung auf der Website notwendig.

Eine weitere Besonderheit hier ist, dass es ab und an auch zwei-sechs Designs gibt, die bestellbar sind, da nicht eindeutig ist, welches dieser Designs besser bei der Crowd ankommt – diese sind sich häufig im Design sehr ähnlich. Ein Beispiel dafür könnt ihr hier sehen:
Google+Qwertee

(Quelle: Beitrag bei Google+ von Qwertee auf der eigenen Seite vom 03.01.2014, Zugriff am 17.01.2014, Verfügbar unter https://plus.google.com/+qwertee/photos/photo/5964803975390344530)

Auffällig für mich bei dieser Seite ist, dass Qwertee gerne Shirts zu bekannten Serien, Filmen und Klassikern von Nintendo veröffentlicht. In der letzten Zeit wurde beispielsweise viel von Pokémon, Big Bang Theory, Game of Thrones, Star Wars, Sherlock, Breaking Bad, Der Hobbit, den Minions oder auch Futurama zum Verkauf gestellt.
Meiner Meinung nach bedeutet das, dass diese Seite eher ein spezielles Publikum anspricht. Man kann zwar alles kreieren, ist aber auf die Votes der Community angewiesen. Da aber häufig solche Geek-/oder Nerd-Desigsn die höchsten Stimmanzahlen erhalten, ist es auch sinnvoller solche Designs zu erstellen, wenn der Designs möchte, dass sein Entwurf auch gedruckt wird.
Ob die Arbeit der Crowd auch monetär belohnt wird, war mir leider nicht ersichtlich. Da Qwertee allerdings nicht damit wirbt, gehe ich erstmal nicht davon aus.

Kommunikation

Die Social Media-Kanäle, die von Qwertee bedient werden sind: Facebook, Twitter, Pinterest,YouTube, Tumblr und Google+.
Zusätzlich bieten sie einen Newsletter an und haben sie auch einen eigenen Blog und ein eigenes Forum.

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Qwertee.com sells great limited edition t-shirts for 24 hours only at the incredible price of £8/€10/$12 Artists submit designs, Qwertee community members vote for their favourites and we print the most popular tees. Simple! We ship everywhere in the world..cheaply. (Qwertee, o.J. – auf allen Social Media-Kanälen zu finden)

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Was wird nun über diese unterschiedlichen Kanäle kommuniziert?

  • Facebook: Diese Plattform ist die am aktivsten genutzte, denn hier verzeichnet Qwertee 174.564 Likes und 20.044 Facebooker reden über dieses Unternehmen. Auch hier werden täglich die neusten Shirts veröffentlicht und über alle Sonderaktionen informiert. Die Werte bei den Likes, Kommentaren und Teilungen von Beiträgen auf dieser Seite sind gigantisch. Der höchste Wert bei den Likes liegt bei ca. 6.800. Generell sind die Likes für veröffentlichte Designs häufig bei über 1.000 angesiedelt. Die Höchstzahl bei den Kommentaren liegt bei ca. 2.700 und einer der erfolgreichsten Beiträge wurde ca. 2.900 geteilt (alle Zahlen vom Stand 18.01.2014). Hier einmal ein Beispiel, wie die Posts von Qwertee aussehen können. Entweder es werden nur die Designs gezeigt, so wie bei dem linken Beitrag, oder bereits auf einem T-Shirt (siehe rechter Post).

Qwertee FB(Quelle: Facebook-Seite von Qwertee. Einträge vom 29.12.2013 und 02.12.2013. Zugriff am 18.01.2014, Verfürgbar unter https://www.facebook.com/Qwertee?fref=ts)

  • Twitter: Bei Twitter haben sie 57.811 Follower und bereits 4.033 Tweets veröffentlicht. Hier werden auch täglich die neusten Designs veröffentlicht und zusätzlich werden hier Fragen der Crowd beantwortet oder auch auf Erwähnungen von Qwertee durch andere Twitter-Nutzer eingegangen. Bei den erfolgreichsten Designs belaufen sich die Zahlen der Retweets auf bis über 800 und bei den Favoriten werden Werte bis zu 200 verzeichnet (Stand 17.01.2014).
    Man kann also sagen, dass das Unternehmen hier sehr aktiv ist, da sie hier auch den Dialog zu den Kunden bzw. Followern ermöglichen.
  • Pinterest: Hier hat Qwertee 2.026 Follower (Stand: 17.01.2014). Allerdings auch erst 111 Pins veröffentlicht, d.h. 111 Bilder hochgeladen. Die Repins liegen hier bei bis zu ca. 180 Stück und die Höchstzahlen bei den Kommentaren belaufen sich auf ca. 3 und bei den Likes auf ca. 85.
    Die Zahlen hier sind im Vergleich zu den anderen Plattformen natürlich sehr gering. Aber besonders die Tatsache, dass dort erst 111 Pins veröffentlicht wurden, lässt vermuten, dass Qwertee dort auch noch nicht all zu lang aktiv ist, da sie auch dort nahezu täglich posten. Der erste Pin, der für mich einsehbar ist, wurde vor 41 Wochen gepinnt, d.h. sie sind dort nicht einmal 1 Jahr lang registriert. Ein Vorteil dieser Seite ist allerdings, dass auch viele andere User von Pinterest die Shirts auf ihre Pinwände pinnen und somit für Qwertee werben.
  • YouTube: Hier haben sie 44 Abonnenten (Stand 18.01.2014) und die Seite wurde bereits 7.651 mal aufgerufen. Doch auch hier sind sie erst seit ca. 3 Monaten aktiv – jedenfalls findet man keine älteren Videos von Qwertee. Die veröffentlichten Videos sind zum einen das Video, welches ich euch oben als Einstieg zum Konzept gezeigt habe, sowie 8 Videos zur Qwertee Artist Series. Hierbei handelt es sich um Photoshop-Tutorials, die den Usern dabei helfen sollen, coolere Designs erstellen zu können. Hier sind die Zahlen der Kommentare allerdings zu vernachlässigen, da sie häufig gegen Null gehen. Und die Videos an sich wurden im Schnitt zwischen 150 und 5.300 mal aufgerufen. Dieser eine hohe Wert tritt allerdings nur bei dem Video auf, welches auch in diesem Eintrag eingebunden ist. Grund hierfür ist vermutlich, dass es auch auf der Website unter dem Titel „Hoe does Qwertee work“ zu finden ist und somit vermutlich viele Neulinge sich erst einmal dieses Video anschauen.
  • Tumblr: Wie auf allen anderen Social Media-Kanälen werden auch hier stets die aktuellen Designs veröffentlicht. Die Bilder werden häufig mit 200-350 Anmerkungen versehen (Stand 17.01.2013). Zu Anmerkungen (im Englischen ’notes‘) zählen Reposts und Likes. Wie viele Follower Qwertee hier hat, war mir leider nicht ersichtlich.
  • Google+: Die Followerzahlen von Qwertee bei Google+ sind, für meine Empfindung, erstaunlich hoch. 65.349 Follower sind dort verzeichnet (Stand: 17.01.2014). Und auch hier werden täglich die neuesten Designs veröffentlicht und andere interessante Abstimmungen oder Aktionen angepriesen. Die Resonanz darauf beläuft sich bei vergebenen +1 zwischen 50 und 200 Stück, die Reposts belaufen sich auf einen Wert bis nahezu 100. Die höchste Zahl bei den gegebenen Kommentaren beläuft sich auf 30.
  • Newsletter: Der Newsletter von Qwertee wird täglich an seine Abonnenten geschickt und enthält stets das aktuell veröffentlichte Design. Ich selbst habe diesen auch abonniert und somit schon viele interessante Designs gesehen.
  • Blog: Hier werden hauptsächlich generelle Themen behandelt. Beispielsweise werden Konzeptveränderungen/-erweiterungen angepriesen oder Einträge gepostet, die den Kunden helfen sollen, die passende Größe zu wählen. Die Aktivität hier ist eher gering. Seit 2010 wurden hier nur 12 Beiträge veröffentlicht (Das sind genauso viele, wie ich bisher auf meinem Blog habe – haha 😀).
  • Forum: Der erste Hinweis dort lautet: „Here’s where you can talk about tees, art and design and pretty much anything else you can think of. Be sure to get involved, we’re friendly!“ (Qwertee, 2014c). Und hier wird wirklich alles angesprochen. Neben Diskussionen wie „A lot of people like Sherlock. What about The Mentalist?“ oder technischen Fragen und Problemlösungen, gibt es auch kritische  Beiträge wie „The voting system seems useless„. Da ich den Titel interessant fand, hab ich mir diesen durchgelesen und der Autor hat von einer Handvoll anderen Nutzern Zuspruch erhalten. Er beschwert sich darüber, dass einige T-Shirts mit vielen Votes nicht gedruckt werden, dafür aber einige mit viel weniger Stimmen in die Produktion gehen. Falls noch jemanden diese Thematik interessiert, habe ich den Titel mit der Seite verlinkt. Dieser Eintrag ist vom 10.01.2014 – bisher gibt es noch keine Reaktion von Qwertee dazu.
    Die Beiträge des Forums werden den Kategorien „Art & Design“, „Promote“ und „News“ zugeordnet.
    Auffällig bei den Forenbeiträgen ist, dass einige sehr viel Aktivität der Community erzeugen (über 100 Kommentare) und andere nicht eine einzige Antwort auf die Frage erhalten. Ich denke, die Gründe hierfür sind zum einen die Thematik und zum anderen die Nützlichkeit der Informationen. Beispielsweise gibt es derzeit auch einen Beitrag von Qwertee selbst, indem sie ihre Nutzer dazu aufrufen Bugs auf der neuen Website zu entdecken und ihnen diese (mittels Screenshot) mitzuteilen. Hierbei hilft die Community also auch dem Unternehmen dabei, die Website fehlerfrei zu machen – eine andere Art, die Crowd mit einzubinden (Stichwort: Crowdtesting) 😉

Fazit

Bezüglich der Kommunikation empfinde ich besonders die Kanäle sinnvoll, auf denen es möglich ist, täglich die Crowd zu kontaktieren. Besonders gelungen sind somit der Newsletter und der tägliche Design-Post auf Facebook. Auf diese Mail bzw. den Beitrag warten die Community-Mitglieder von Qwertee förmlich. Auch die hohen Nutzerzahlen und die große Teilnahmebereitschaft sprechen dafür, dass das tägliche Posten bei der Crowd gut ankommt.
Wie bei allen anderen Beiträgen, erhebe ich auch hier keinen Anspruch auf Vollständigkeit, bei der folgenden Liste der Erfolgsfaktoren.

Erfolgsfaktoren
* täglicher Kontakt zu der Zielgruppe
* komplett freie Produktgestaltung – keine Bindung an Aufgaben
* starke Social-Media-Präsenz
* große Marktreichweite (USA und Europa)
* künstliche Verknappung durch 24-Stunden-Frist
* gute Produktqualität
* Preisgünstig
* spezifische Zielgruppe
* …

Mit diesem Post habe ich nun meine Serie der Beiträge über Plattformen zur Produktgestaltung abgeschlossen und werde nun die drei betrachteten Webseiten miteinander vergleichen und werde auch noch meine Leserfrage zu dieser Thematik auswerten. Falls ihr an dieser noch nicht teilgenommen habt, könnt ihr dies gerne tun. Vielen Dank.
Ich hoffe, ich konnte euch auch diese Plattform ansprechend präsentieren und danke für die Aufmerksamkeit.

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Quellen:
Qwertee, 2014a. Facebook-Seite von Qwertee. About. Zugriff am 18.01.2014. Verfügbar unter https://www.facebook.com/Qwertee/info
Qwertee, 2014b. Startseite Qwertee. Zugriff am 17.01.2014. Verfügbar unter http://www.qwertee.com/
Qwertee, 2014c, Forum von Qwertee. Zugriff am 17.04.2014. Verfügbar unter http://www.qwertee.com/forum
Lauschert, A., 2013 / Blog Premium-Format. Zugriff am 18.01.2014. Verfügbar unter http://www.premium-format.de/jeden-tag-ein-neues-design-das-qwertee-t-shirt-im-test/22101.html

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Spreadshirt

Wie bereits mehrfach erwähnt, werde ich euch heute eine weitere Plattform zum T-Shirts selbst gestalten vorstellen – Spreadshirt.

Bevor ich selbst angefangen habe, mich detailliert mit dieser Website auseinander zu setzten, habe ich mich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis umgehört, ob jemand diese Seite nutzt. Glücklicherweise hat sich jemand gefunden, Herr J. Knapp (25 Jahre), der sogar seinen eigenen Shop bei Spreadshirt führt, d.h. seine eigenen T-Shirt-Entwürfe über diese Seite für sein Football-Team (Northern United) verkauft. Ich habe diesem jungen Herrn einen Fragenkatalog mit 20 Fragen zu den Kategorien „Allgemeines“, „Shop“, „Kommunikation“ und „Fazit“ geschickt und am 08.01.2014 seine Antworten per E-Mail erhalten. Ich werde passende Auszüge dieses Fragebogens den einzelnen Kategorien zuordnen, sodass auch seine Angaben in mein Fazit bezüglich der einzelnen Kategorien und besonders den Erfolgsfaktoren von Spreadshirt mit einfließen werden.

Allgemeines

Spreadshirt, ein deutsches Unternehmen, welches 2002 in Leipzig als Zwei-Mann-Unternehmen gegründet wurde (Hettler, 2010), ist der vorher betrachteten Plattform Threadless gar nicht so unähnlich. Sie bedrucken ebenfalls Textilien (hauptsächlich T-Shirts) in verschiedenen Farben und Formen – für Privatleute, Vereine und Firmen. Derzeit kann man laut Spreadshirt (2014) sein Design schon auf über 140 Produkten verwirklichen.
Mittlerweile ist das Unternehmen nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa und auch in Nordamerika aktiv (Spreadshirt, 2014).

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T.K.: Ist es für dich wichtig, dass es sich bei Spreadshirt um ein deutsches Unternehmen handelt?

J.K.: „Weniger, mir sagt eher das „junge“ Image, der Plattform zu. Zudem muss ich gestehen, ist mein Englisch eher zweitklassiger Art, so dass ich in der Hinsicht doch sehr froh bin, dass alles in Deutsch formuliert ist. Gerade was die Service Kommunikation via E-Mail angeht.“

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Konzept

Hier ist das Konzept wirklich sehr einfach. Der User kann sein gewünschtes Design direkt auf Spreadshirt.de designen. Dort gibt es ein Produktkatalog mit allen verwendbaren Farben. Man kann dort auch sein eigenes Bild hochladen oder einfach ein vorgefertigtes Motiv wählen und es für den eigenen Gebrauch abändern. Außerdem kann man noch einen Schriftzug addieren. Die meisten dieser Elemente kann man auch noch drehen, spiegel, skalieren und und und.
Es wird direkt angezeigt, wie teuer die einzelnen „Bauteile“ sind und der Gesamtpreis ist auch immer ersichtlich. Wenn man mit seinem Produkt zufrieden ist, kann man dieses direkt in den Warenkorb legen.

Hier ein Beispiel von einem von mir kreierten Beutel:
Beutel CC(Quelle: http://www.spreadshirt.de/t-shirt-selbst-gestalten-C59. Zugriff am 10.01.2014. Eigener Designentwurf)

Wenn man mit seinen eigenen Designentwürfen auch Geld verdienen will, dann kann man bei Spreadshirt einzelne Motive verkaufen oder sogar einen eigenen Shop eröffnen. Hierfür ist zwar eine Registrierung notwendig, aber die Produktgestaltung läuft genauso ab, wie oben beschrieben. Anschließend hat man dann allerdings noch die Möglichkeit eine Provision festzulegen, welche dem Nutzer nach jedem verkauften Produkt gut geschrieben wird. Die Höchstgrenze liegt bei 15 EUR, doch die erfolgreichsten Designer verlangen laut Spreadshirt (o.J.) ca. 3 EUR pro Design.
Wenn man ein eigenes Design veröffentlicht hat, dann kann das auch von anderen Usern benutzt werden um wieder neue Produkte zu gestalten. Dabei verdienen dann aber beide an dem Verkauf.
Um die Zahlung und die Produktion bis hin zur Nachbetreuung der Kunden kümmert sich aber immer Spreadshirt selbst (Spreadshirt, o.J.).

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T.K.: Welche Rolle spielt für dich der eigene Shop bei Spreadshirt?

J.K.: „Es ist schon ganz cool für seine Mannschaft individuelle Shirts gestalten zu können. Wie in allen Vereinen brauch man auch für diese Position nur jemand der sich darum kümmert. Und Spreadshirt macht es um einiges unkomplizierter als bei jedem Training zu fragen, ob wer was bestellen will und dann dem Geld hinterher zu rennen. Gerade für uns als Spielgemeinschaft, in welcher die Spieler in ganz Niedersachsen verteilt sind ist es praktisch, sich einfach eben online DAS Shirt seiner Wahl zu bestellen und eben zu sich liefern zu lassen.“

T.K.: Wie lange führst du schon diesen Shop und wofür nutzt du ihn?

J.K.: „In etwa zwei, drei Jahre, müssten es sei.
In erster Linie für unsere Footballmannschaft, es kam aber schon mal vor, diesen auch für einen kurzen Zeitraum als Verteilerplattform für Festival-Shirts im Freundeskreis zu nutzen (also wirklich nur für knapp eine Woche und es ist nichts daraus geworden, schließlich feierten wir keinen Junggesellenabschied, sondern besuchten ein Festival).“

T.K.: Stelle bitte den Ablauf der Shirtgestaltung auf Spreadshirt kurz dar.

J.K.: „Produkt auswählen > Motiv hinzufügen > ggf. Text > Fertig“

T.K.: Bist du allein für die neuen Designs zuständig oder wie entsteht ein neuer Entwurf?

J.K.: „Nein… dazu fehlt mir das „Grafiker-Talent“ bzw. dazu lässt Spreadshirt vielleicht auch ein bisschen wenig Spielraum um auszuprobieren. Die ersten Shirts sind von mir und den Möglichkeiten die Spreadshirt bietet entstanden. Doch für die wirklich coolen Motive und damit auch coole Shirts, liefere ich den Jungs (mit mehr „Grafiker-Talent“) lediglich eine abfotografierte Skizze von dem was/wie ich es mir denke, anhand einer Whatsapp-Fotografie und warte bis mir eine Datei/ein Motiv zugeschickt wird. Und das sind eindeutig die besten (besonderer verweis gilt hier dem „ball so hard“ Shirt).“

T.K.: Wie ist das Verhältnis von dem Gewinn für dich bzw. euch als Football-Verein und Spreadshirt? Kannst du die prozentuale Aufteilung benennen?

J.K.: „Von Gewinn kann man da kaum Sprechen, es gibt glaube ich nur eine Hand voll Produkte die ich mit ein oder zwei Euro als Provision  erstellt habe (davon geht dann noch die MwSt. ab.

Der Ursprungsgedanke war einen guten Preis zu finden (inkl. dieser Provision) und den Gewinn der Teamkasse zugutekommen zu lassen, allerdings hat sich das bisher nicht rentiert und wurde fallen gelassen, sodass der Promotion-Gedanke von unserem Verein und des Sports selber viel mehr in den Vordergrund gerückt ist.“

T.K.: Wie viel Resonanz erhaltet ihr? Gibt es viele Personen, die eure Shirts kaufen?

J.K.: „Dazu hat Spreadshirt  tatsächlich gute und übersichtliche Statistiken und Diagramme geschaffen, dennoch würde ich knapp 40 verkaufte Produkte in der Zeit wirklich nicht als „viel“ bezeichnen. Und die Besucherzahlen schießen immer dann hoch, wenn ich zum Beispiel ein Produkt bei Facebook promote.“

T.K.: Handelt es sich dabei nur um eure eigenen Spieler oder auch sind die Käufer hauptsächlich Fans?

J.K.: „Schon größten Teils Spieler und auch mal Anhang, ich weiß spontan von zwei nicht Spielern und nicht Partnern, die ein Shirt aus dem Shop besitzen.“

T.K.: Habt ihr noch andere Produkte außer T-Shirts? Wenn ja, welche?

J.K.: „Ja, da wären die Tasse, die Weste, das Muskel Shirt, ein Polo Shirt und Hoodies. Allerdings ist es nur eine Frage der Zeit bis ich Tasse und Weste aus dem Shop entferne, Shirts laufen deutlich am besten und bei den Hoodies ist es, glaube ich,oft eine Geldfrage.“

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Kommunikation

Neben ihrer eigenen Website hat Spreadshirt auch einen Blog und bietet einen Newsletter an.
Social Media-Kanäle werden von ihnen folgende genutzt: Facebook, Twitter, YouTube, Google+ und Flickr. Wichtig hierbei zu wissen ist, dass Facebook sowohl eine Seite für den deutschen wie auch den amerikanischen Markt bietet. Bei YouTube gibt es sogar 3 Kanäle – für die deutsche, europäische und amerikanischen Crowd. Twitter gibt es beispielsweise nur für den amerikanischen Markt, was vermutlich aber auch daran liegt, dass Twitter dort viel stärkeren Anklang gefunden hat als bei uns in Deutschland.
Doch selbst, wenn Spreadshirt Deutschland als Seiteninhaber angezeigt wird, sind die veröffentlichten Beiträge häufig auf Englisch (bspw. bei Google+).

Doch was wird auf diesen Kanälen eigentlich kommuniziert?

Auf Facebook beispielsweise werden hauptsächlich neu entworfene Designs vorgestellt, ab und an auch ein Gewinnspiel. Die dt. Seite hat 16.551 Likes und 138 Personen, die darüber reden. Auf der amerikanischen Seite sieht es im Grunde ähnlich aus, nur dass auch mal witzige Bilder und lustige Sprüche gepostet werden. Hier liegen die generierten Likes bei 34.381 und 267 Nutzer reden mit. Ob nicht aber auch viele deutsche Fans die Facebook-Seite für den amerikanischen Markt geliket haben, ist fraglich. Daher  urteile ich nicht über die fast doppelt so hohe Anzahl der Likes.
Die Likes für die einzelnen Beiträge fallen allerdings sehr gering aus. Auf der amerikanischen Seite liegt der höchste Wer bei ca. 30 und auf der deutschen Seite gab es durchaus auch Post die über 500 Likes einbringen konnten. Allgemein habe ich das Gefühl, dass die Community dort aktiver ist, da Beiträge auch häufiger geteilt und kommentiert werden.

Zusätzlich gibt es auf Facebook noch die Möglichkeit die Spreadshirt Shop App zu nutzen, wenn man bereits auf der Website einen eigenen Shop eingerichtet hat. Dieses bietet den Kunden so die Möglichkeit, ihre Produkte direkt auf Facebook anzubieten und zu verkaufen (vgl. Facebooklet, 2011).
Google+ würde ich fast vernachlässigen, da sie dort nur 647 Follower haben und größtenteils auch nur Designs bewerben.
Auf Twitter sind die Inhalte der Tweets ganz unterschiedlich. Von Antworten auf Nutzerfragen, über beworbene Designs zu Fragen über aktuelle Geschehnisse ist alles dabei. Sie werden auch häufig von Nutzern durch Hashtags verlinkt. Dort haben sie 13.221 Follower und bereits 4.477 Tweets gepostet.
Der eigene Blog wird zwar recht häufig genutzt, allerdings ist hier die Rückmeldung der Crowd geringer als bei den anderen Social Media Kanälen. Jedoch werden hier über alle spreadshirtbetreffenden Themen berichtet. Es werden Weihnachtsgrüße an die Crowd gesendet, Rabattaktionen angepreisen, Produktänderungen beschrieben oder auch Rückblicke auf das vergangene Jahr gegeben, sodass die Community erfährt, welche Produkte die beliebtesten waren. Eine Sache die hier jedoch nicht beworben wird, sind aktuelle Designvorschläge – die sind dafür aber ja auf Facebook zu finden. Neben dem deutschen Blog gibt es auch einen für den englischen und amerikanischen Markt, sowie für Frankreich, Norwegen und die Niederlande. Zusätzlich gibt es auch noch einen Blog der Entwickler. Dieser ist auf Englisch verfasst und leider sehr unregelmäßig aktiv. Die Themen dieses Blogs drehen sich bspw. um Bestellfunktionen oder den Versand.

Spreadshirt Blog(Quelle: Blog Spreadshirt, Eintrag vom 28.12.2013. Zugriff am 13.01.2014. Verfügbar unter http://blog.spreadshirt.net/de/)

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T.K.: Wie wirst du darauf aufmerksam gemacht, dass jemand ein Shirt bestellt hat?

J.K.: „Ausschließlich wenn ich in der Shop-Übersicht nachschaue. Reicht mir aber voll und ganz.

T.K.: Kennst du Social Media Kanäle (Facebook, YouTube, Twitter, Google+, Flickr, …) von Spreadshirt? Wenn ja, welche?

J.K.: „Ja, Facebook und Youtube.“

T.K.: Folgst du Spreadshirt auf einer dieser Seiten? Wenn ja, nenne diese bitte und gib kurz an warum.

J.K.: „Nein, kann man nicht behaupten.“

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FAZIT

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T.K.: Worin siehst du die Vorteile von Spreadshirt?

J.K.: „Auch hier der Verweis auf eine schon gegebene Antwort: ganz klar das einfache Handling eines Online Shops, ohne jeden einzeln aufmerksam machen zu müssen und der Zeitraum, um unabhängig bestellen zu können.

Gerade für einen Verein wie uns, wo sich nicht jeder täglich über den Weg läuft, sehr praktisch. Zudem die Einbringung eigener Logos und vielleicht doch eigener Nummer o.ä. ist einfach und gut gelungen.“

T.K.: Gibt es auch Nachteile? Oder Eigenschaften dieser Plattform, die du als weniger vorteilhaft beurteilen würdest? Wenn ja, welche?

J.K.: Einen ganz großen, aber die Lösung liefer ich gleich mit! Die Anbringung verschiedener Textbausteine plus die Unterbringung jedes einzelnen Motives kosten immer wieder ein Paar Euro extra, so dass ein Shirt allein mit den Möglichkeiten die Spreadshirt bietet schnell bei über 25,- teilweise über 30,- liegt. Gestaltet man diese Vorlage aber selbst am Computer und es handelt sich nur noch um ein oder zwei Motive (Vorder- und Rückseite geht nun mal nicht als Eins) bleibt man bei unter 20,- €! Also wer über dieses schon genannte „Grafiker-Talent“ verfügt (ich betone nochmal: ich nicht!) hat damit keine Schwierigkeiten, ich bin aber so auf Hilfe anderer angewiesen. Würde aber nicht sagen, dass mir die Zusammenarbeit dadurch nicht gefällt.“

T.K.: Wie würdest du deine persönlichen Erfahrungen mit Spreadshirt beschreiben? Eher positiv/negativ?

J.K.: „Schon immer positiv, aber als ich hinter den „mach-nur-noch-ein-Motiv-aus-dem-ganzen-Trick“ gekommen bin, durchweg positiv.“

T.K.: Würdest du diese Seite weiter empfehlen? Wenn ja, welcher Zielgruppe?

J.K.: „Ganz klar Vereinen, die keinen lokalen/regionalen Textildrucker zur Hand haben oder sich einfach in ihrer Gestaltungsfreiheit austoben wollen.

Teilweise sind auch gute individuelle Geschenkideen zu gestalten oder in den Shops zu finden!

Junggesellenabschiede…

Oder auch Leute, die Bock auf ein richtig albernes Shirt haben  ;)“

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Der schriftliche Fragebogen mit Herrn Knapp hat mir gezeigt, dass diese Plattform besonders für (Sport-)Vereine gut geeignet ist, um die gesamte Mannschaft und die Fans mit Produkten ihrer Wahl auszustatten. Die Handhabung der Seite scheint einfach zu sein, jedoch sollte man bedenken, dass es teurer ist viele einzelne Elemente zu verwenden als ein großes Element, welches man vorher selbst grafisch umsetzten muss. Wenn man also preiswert gestalten will, ist ein wenig grafisches Talent nicht verkehrt – jedoch nicht notwendig, um diese Seite zu nutzen.
Um seinen Motiven richtig erfolgreich Geld zu verdienen, müsste man die Provisionen schon etwas höher ansetzten, als nur 1-2 EUR, wie Herr Knapp es veranschlagt hat. Dann besteht jedoch die Gefahr, dass die Nutzer die Produkte als zu teuer empfinden.

Erfolgsfaktoren

* die Möglichkeit einen eigenen Shop zu führen
* Höhe der Provision (fast) frei wählbar
* komplett freie Produktgestaltung – keine Bindung an Aufgaben
* einfache Handhabung der (integrierten) Software
* starke Social-Media-Präsenz
* Facebook-App als weitere Plattform, um Produkte zu (ver)kaufen
* regionale Social Media Kanäle
* einzelne Online-Plattformen werden unterschiedlich genutzt – keine (ständige) Doppelung der Inhalte
* große Produktpalette
* große Marktreichweite (USA und Europa)

So, nun habe ich es schon fast geschafft – 2 von 3 Plattformen habe ich bereits vorgestellt. Mein nächster Beitrag wird dann von der Seite Qwertee handeln. Anschließend werde ich versuchen, die 3 Webseiten miteinander zu vergleichen.
Vielen Dank für’s Lesen. Wenn ihr Fragen habt, immer her damit 🙂

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Quellen:

Hettler, U. (2010) Social Media Marketing: Marketing mit Blogs, Sozialen Netzwerken und weiteren Anwendungen des Web 2.0. München: Oldenbourg

Spreadshirt (o. J.) Geld verdienen mit Spreadshirt. Zugriff am 10.01.2014. Verfügbar unter http://www.spreadshirt.de/hilfe-C1328/categoryId/277/articleId/1336.

Klindworth, T. (2014) schriftliches Interview mit Julian Knapp vom 08.01.2014, geführt vom Verfasser

Facebooklet (2011) Spreadshirt kündigt kostenlose Shop-Anwendung an. Zugriff am 13.01.2014. Verfügbar unter http://facebooklet.de/2011/10/spreadshirt-kundigt-kostenlose-shop-anwendung-an/

Threadless

Halli Hallo.
wie versprochen starte ich heute mit einer kleinen Reihe von Beiträgen über Crowdcreation-Plattformen zum T-Shirts selbst designen, bestellen und verkaufen.

Das erste Beispiel ist Threadless, denn diese gilt als die erfolgreichste jener Art.

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Threadless 2013: „You are Threadless. You make the ideas, you pick what we sell, you’re why we exist.“
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Ein Video als Einstieg . . .

(Quelle: YouTube Seite von Treadless. Zugriff am 02.01.2014. Verfügbar unter http://www.youtube.com/user/ThreadlessTeeV)

Allgemeines

Threadless ist ein amerikanischer T-Shirt Herstellter, für den keine eigenen Designer arbeiten, sondern dieses Unternehmen lässt die Designs der T-Shirts monatlich neu von ihrer online Community entwickeln (Borchardt, 2012, S. 102ff.). Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 2000 in Chicago (Borchardt, 2012, S.238).
Jeden Monat gibt es dann eine neue Motivvorgabe von Threadless, welche sie als Designaufgabe ins Netz stellen (Borchardt, 2012). In einem wöchentlichen Rhythmus werden neu designte T-Shirts veröffentlicht (Threadless, 2012).  Anschließend wählen sie mit der Crowd zusammen die erfolgsversprechensten Entwürfe aus. Zusätzlich hat der Kunde hier die Möglichkeit als Model, Werbemacher und Katalogfotograf mitzuwirken (Borchardt, 2012, S. 238).
Laut Borchardts Stand vom Februar 2012 erhält der Sieger der monatlichen Designaufgabe $2.000, der Zweite $500 oder einen $200 Einkaufsgutschein.
Seit 2007 werden einmal jährlich die besten Shirt-Designer prämiert („Bestee Awards“). Dabei gibt es folgende Kategorien: People’s Choice Design of the Year , Designer of the Year, Kids! Design of the Year, Collaboration of the Year, Slogan of the Year, Blogger of the Year, and Scorer of the Year (Wikipedia, 2013). Der erstgenannte wird dabei mit $10.000 entlohnt und die folgenden mit $1.000 (Borchardt, 2013, S.  244). Somit werden nicht nur die Designs prämiert, sondern die gesamten Aktivitäten der Crowd.
Neben ihrer eigenen Website und ihrem eigenen Blog sind Threadless auch auf Facebook, Twitter, Pinterest, VimeoInstagram, Flickr und YouTube aktiv. Dort posten sie Bilder/Videos der neusten T-shirt-Designs und Events, werben für neue Aufgaben und informieren ihre Kunden über aktuelle Angebote und Rabattaktionen.
Seit 2007 gibt es sogar einen Shop in Chicago, in dem man die aktuellsten Shirts kaufen kann (Wikipedia, 2013).
Im September 2010 ist auch auch das Buch ‚Threadless: Ten Years of T-Shirts from the World’s Most Inspiring Online Design Community‘ von dem Gründer Jake Nickell erschienen, welches von der gelungenen Entstehungsgeschichte von Threadless erzählt.
Wer einen Blick in dieses Buch werfen mag, kann dies bei Issuu tun.
Der Klappentext des Buches sagt unter anderem folgendes über den Erfolg des Unternehmens aus: „Threadless is a T-shirt company like no other. Founded almost a decade ago, it has become one of the internet’s most vibrant and creative on-line communities with more than 1 million registered members. Since 2000, users have submitted more than 225,000 designs, and more than 4 million T-shirts have been printed and sold.“

Konzept

Das angewandte Konzept ist im Grund genommen ganz einfach. Man hat eine gute Idee, setzt diese grafisch um und läd diese auf Threadless hoch. Dann wird das Design innerhalb einer Woche von der Community bewertet und wird schließlich mit einem Wert zwischen 1 und 5 benotet. Wenn es von der Crowd hoch bewertet wird, dann wird es gedruckt und der Designer bekommt dafür Geld. Neben T-Shirts kann das Design dann auch auf Tanktops, Trinkflaschen oder Iphone-Hüllen gedruckt werden. (Threadless, 2012 und 2013) Wenn ein T-Shirt-Design gedruckt wird, erhält der User dafür $2.000 cash und einen $500 Einkaufsgutschein von Threadless (Wikipedia, 2013)

Das folgende Video zeigt das Vorgehen, wie ich finde, wirklich kreativ, aber verständlich und simpel auf.

(Quelle: Threadless (2012). How it works. Zugriff am 04.01.2014. Verfügbar unter http://www.threadless.com/how-it-works/)

Jeff Howe (2009) bewertet besonders die wenigen Einschränkungen des Konzepts von Threadless, sowie deren Community-Arbeit als positiv. „Threadless isn’t really in the T-shirt business. It sells community.”. Er sagt auch, das einzige was Threadless vorgibt sei, dass das Design auf ein T-Shirt passen muss (Howe, 2009, S.6). Außerdem können die Nutzer so viele Designs wie sie wollen erstellen und auch bewerten (vgl. ebd., S. 285).

Erfolgsfaktoren

Da ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebe, steht am Ende der Aufzählung ‚usw.‘. Meiner Meinung nach sind die folgenden Faktoren jedoch die bedeutendsten, die diese Plattform so erfolgreich gemacht haben:

  • klares und einfaches Konzept, welches für den Kunden einfach zu verstehen ist
  • User können eigene Ideen umsetzten oder nach einer Aufgabe arbeiten
  • wenig Einschränkungen
  • stark involvierte und motivierte Community
  • starke Präsenz auf nahezu allen Social Media Kanälen
  • prämierte Preise zu gewinnen (nicht nur für die Designs auch für Community-Aktivitäten)
  • Erweiterung der Produktpalette (neben T-Shirts für Männer, Frauen und Kinder auch Trinkflaschen und ähnliches, s.o.)
  • Zusammenarbeit mit NGO (bspw. UNICEF)
  • kreative Beiträge auf den Social Media Kanälen
  • usw.

Vielen Dank für’s Lesen.
Mein nächster Beitrag wird dann von Spreadshirt handeln.

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Quellen:
Borchardt, H.-J. (2012)  Dezentrales Marketing und Crowdsourcing. Erlangen:Publicis Publishing
Howe, Jeff (2009). Crowdsourcing – why the power of the crowd is driving the future of business. New York: Three Rivers Press
wikipedia, Threadless. Zugriff am 02.01.2014. Verfügbar unter http://en.wikipedia.org/wiki/Threadless
Nickell, J. (2010) Threadless: Ten Years of T-Shirts from the World’s Most Inspiring Online Design Community. New York: Harry N Abrams Inc. Teilweise abrufbar unter http://issuu.com/clivewilson/docs/issuu_threadless
Threadless (2013) How does Threadless work? Zugriff am 04.01.2014. Verfügbar unter  http://support.threadless.com/ics/support/default.asp?deptID=15140&redirect=true
Threadless (2013) What is Threadless? Zugriff am 04.01.2014. Verfügbar unter http://support.threadless.com/ics/support/default.asp?deptID=15140&redirect=true
Threadless (2012) How often do you come out with new designs? Zugriff am 04.01.2014. Verfügbar unter http://support.threadless.com/ics/support/default.asp?deptID=15140&redirect=true
Threadless (2012) How it works. Zugriff am 04.01.2014.Verfügbar unter http://www.threadless.com/how-it-works/